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Muttertag
In vielen Ländern
der Welt wird Muttertag am 2. Sonntag im Mai gefeiert. Zu dem was der
Muttertag heute in Deutschland ist hat ihn die Floristikbranche
gemacht. Ab 1922 warb der Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber mit
Plakaten und kleineren Werbeaktionen für den „Tag der Blumenwünsche“.
Der erste offizielle
Muttertag wurde am 13. Mai 1923 begangen. Blumen – genauer gesagt 500
weiße Nelken - waren es auch, die die „Erfinderin“ des Muttertages,
die Amerikanerin Anna Marie Jarvis am 9. Mai, dem 2. Sonntag im Mai
des Jahres 1907, anlässlich des 2. Todestage ihrer Mutter verteilte. –
Dass aber letztlich der Muttertag so unter den Einfluss der
Kommerzialisierung geriet, war nicht ihre Absicht.
Laut Statistiken
geben die Deutschen nun Jahr für Jahr mehr als 130 Millionen Euro für
diesen Tag für Schnittblumen aus. In den letzten Jahren gehen die
Geschenke, die man zu Ehren der Mutter kauft allerdings mehr und mehr
hin in Richtung Sachgeschenke. Gefolgt von den Blumen werden an die
Mutter in Deutschland auch reichlich Pralinen und sonstige
„Kalorienbomben“ verteilt. Blumen sind jedoch nach wie vor der Renner
unter den Muttertagsgeschenken. Blumengeschenke sind aber insbesondere
dann praktisch, wenn keine Gelegenheit besteht bei der eigenen Mutter
an ihrem Ehrentag nicht vorbei zusehen. Blumendienste übernehmen dabei
gerne Aufträge, die sie von Kunden bekommen, die sich über den Tag, an
dem Muttertag ist, auf einer Geschäftsreise oder im Urlaub befinden.
Ein Muttertagsgeschenk der Neuzeit ist die Übermittlung einer SMS oder
Email anlässlich des Ehrentages. Auch über nur 160 Zeichen, die mit
der SMS nun einmal nur möglich sind, freut sich jede Mutter an ihrem
Ehrentag. |